Die Tonleiter

Notenfolge im Umfang der Gitarre. Die sieben Stammtöne von c bis h wiederholen sich in verschiedenen Tonlagen und bilden dabei den Tonraum einer Oktave

Notenname

Stufe

Eine Tonleiter kann bei jedem beliebigen Ton beginnen.

C-Dur - Tonleiter

1

|

|

     Grundton (Tonika)      

 

2

 3

4

|

5

|

6

 |

|

Unter(Sub)-

dominante

|

|

|

parallele

Molltonart

Dominante

 7

8

Die C - Dur - Tonleiter erstreckt sich von einem tiefen c bis zu einem hohen c’. Diesen Abstand von der 1. zur 8. Stufe nennt man Oktave (lat. acht). Die Stufen 1, 4, 5 und 6 der Tonleitern sind für Gitarristen wichtig; auf ihnen kann man die für die Liedbegleitung wichtigen Akkorde aufbauen.

Erklärung: Stufe 1 stellt den Grundton für den C-Dur - Akkord; Stufe 4 für den F - Dur-Akkord; Stufe 5 für den G-Dur - Akkord; Stufe 6 für den a - moll - Akkord.

Spielt man ein Lied in der Tonart C - Dur, so braucht man oft noch einen weiteren wichtigen Akkord, den man aus der G - Dur - Tonleiter gewinnt. Weitere Erklärung s. unten!

G-Dur - Tonleiter

     G            A           H             c         d           e          fis           g

1

2

3

4

5

6

 7

 8

Nimmt man den 7. Ton der G - Dur - Tonleiter (fis), so  bekommt man den Dominant - Sept - Akkord (sept lat. sieben) für die Tonart C - Dur. Gitarristen nennen diesen Dominant - Sept - Akkord G7.(Achtung! Aus dem fis der G - Dur - Tonleiter wird ein f, weil es in der C - Dur - Tonleiter kein fis gibt.)

Zusammenfassung: Wenn ein Lied in der Tonart C - Dur steht, braucht man zur Liedbegleitung mit der Gitarre oft noch die obenstehenden Akkorde. Es sind C - Dur, G7, G - Dur, F - Dur, a - moll.

                         Erklärungen finden Sie auch auf der Seite Akkorde.

                                           Weiteres auch hier.

 

Außer den Dur - und Molltonleitern gibt es noch weitere Tonleitern, die für Gitarristen wichtig sein können: Die Bluestonleiter z. B. mit ihren sog. ”Blue Notes” ist Grundlage des typischen Blues - Sounds.

Jazz - und Rockgitarristen benutzen oft die sog. Kirchentonarten mit ihren Tonleitern.  (Z. B. die dorische, phrygische, lydische, mixolydische u. a. Tonleitern). Diese Gitarristen sprechen dann auch von Skalen anstelle der Tonleiter.